Tools & Technik

  
10.06.2025
Im Zusammenhang mit Situation um Domkapellmeister Prof. Boris Böhmann, die Ende 2024 in Freiburg für große Aufregung sorgte und bundesweit durch die Medien ging, war immer wieder vom Domfabrikfonds die Rede. Auch wenn dieser in der Auseinandersetzung eine zentrale Rolle spielt, wissen wohl nur Wenige, worum es sich bei dieser Institution eigentlich handelt. Auch was ihre Aufgaben sind, dürfte nicht allgemein bekannt sein – für Schlagzeilen zu sorgen, gehört ganz sicher nicht dazu. 
Bild von Akte mit Aktenzeichen
03.06.2025
Die Entwicklung der digitalen Technologie und insbesondere die Recherchemöglichkeit in Datenbanken versprach insbesondere für Zeitgenossen mit geringem Ordnungssinn ein Segen zu werden. Man hoffte, alles über die Suchfunktion im großen Container zu finden, auch wenn es dort ohne jegliche Struktur und Ordnung abgelegt wurde. Diese Denkweise mündete folgerichtig in der Frage, wozu die moderne Schriftgutverwaltung überhaupt noch Aktenzeichen brauche. Ja, wenn eines Tages sogar die Künstliche Intelligenz in den Prozessen die Zuordnung von Dokumenten zur richtigen Akte automatisch übernimmt, dann sind Aktenzeichen wirklich Makulatur.
Illustration eines Buches, welches digital wird.
28.05.2025
In der Woche vom 19. bis 25. Mai fanden gleich drei wichtige Termine statt, die zusammengenommen die meisten der aktuellen Schwierigkeiten und Probleme moderner digitaler Archivarbeit ansprechen. Zum einen das 29. Archivwissenschaftliche Kolloquium in Marburg am 20. und 21. Mai 2025, der Nestor Praxistag am 22. Mai 2025 in Dresden und der Südwestdeutsche Archivtag am 22. und 23. Mai  in Weinheim.
Blick in Magazinraum
22.05.2025
Am 18. Mai (Sonntag) fand der Erlebnistag „Tourist in der eigenen Stadt“ in Freiburg statt. Die Tourist Information hat mit den teilnehmenden Einrichtungen ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet. Für die Erzdiözese Freiburg wirkte unter anderem das Erzbischöfliche Archiv mit und bot an dem Tag drei Führungen an. Hier ein kurzer Bericht über das, was die Besucherinnen und Besucher erwartet hat.
13.05.2025
Im Archiv geht es häufig um Leben und Tod. Nicht, dass die Arbeit besonders gefährlich wäre: Dass jemand zwischen Rollregalen zerquetscht oder von einem herabfallenden Folianten erschlagen wird, ist recht unwahrscheinlich. Auch das Risiko, an den Folgen einer von Schimmelpilzen verursachten Mykose zu sterben, dürfte erheblich geringer sein als jenes, auf dem Arbeitsweg bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen. Aber ein nicht unerheblicher Teil der in Archiven verwahrten Unterlagen hängen unmittelbar mit dem Leben von Menschen zusammen oder gelangen erst nach deren Tod dorthin – man denke nur an Personalakten oder Nachlässe. Auch die in vielen Archiven zu findenden weltlichen oder kirchlichen Standesbücher haben direkt mit Leben und Ableben zu tun: Tauf- oder Geburtsbücher zum Beispiel, Ehebücher oder Sterbebücher. 
Auszug aus: EAF, Dek Veringen 506.
07.05.2025
Dass es lange Zeit mehrere Schreibvarianten für Ortsnamen gab, kann zugleich spannend und herausfordernd für die Recherche sein. Aus dem Dekanat Veringen (Hohenzollern) ist ein Brief aus dem Jahr 1844 erhalten, welcher den vielen Namensvariationen ein Ende setzte, indem er die (künftig) einzig korrekte Schreibweise vorgab.
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