Die Karwoche gehört zu den eindrucksvollsten Zeiten im Kirchenjahr. Ihre Liturgien, die das Leiden und Sterben Jesu nachzeichnen, heben sich deutlich von den üblichen Sonntagsgottesdiensten ab. Sie sind reich an Symbolen und Gesten, die eine aktive Teilnahme erfordern, um sie wirklich zu erleben.
Wer zeitlich gebunden oder in der Mobilität eingeschränkt ist, kann auf Online-Angebote zurückgreifen. Hier eine Auswahl hilfreicher Übersichtsseiten:
Die Medienstelle des Bistums Regensburg erhielt Ende Februar eine neue Ausrichtung und wurde deshalb umbenannt. Zukünftig soll sie sich Anliegen digitaler Seelsorge im Bistum widmen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigen, sich in digitalen Räumen einzubringen. Die Fachstelle heißt demzufolge jetzt "Medien & Digitalpastoral".
Die evangelische Cansteinsche Bibelanstalt in Berlin e.V. nutzt seit 2022 die Bauplattform Minecraft, um dort Gottesdienste zu feiern und Bau-Events zu biblischen Geschichten und kirchlichen Feiertagen abzuhalten.
Videos der Ringvorlesung „Digitale Religion(en) – Digitale Theologie(n)“ an der Universität Zürich (UZH)
Der interdisziplinäre Forschungsbereich behandelt die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Religion und Digitalisierung. Die Vorlesungsreihe untersucht, wie digitale Technologien religiöse Praktiken, Glaubensvorstellungen und theologische Diskurse verändern und welche ethischen, sozialen und rechtlichen Fragen sich daraus ergeben. Auf der Website sind die Videos von den einzelnen Veranstaltungen abrufbar.
Können Online-Gottesdienste eine vergleichbare Gemeinschaftserfahrung bieten wie Gottesdienste in einer Kirche? Dorothee Adrian präsentiert im Podcast SRF-Perspektiven überzeugende Erfahrungen und Argumente für das gemeinschaftsstiftende Potenzial digitaler Communities.
"Kirche digital. Best Practice – nicht nur für Krisenzeiten."
Die Krise – gemeint ist hier die Corona-Krise – ist vorbei. Ist die Lektüre des Werkes der beiden Autoren Hanno Rother und Christian Kuster auch nach der Krise noch gewinnbringend, wie im Untertitel behauptet? Das ist die Frage, auf die diese Rezension eine Antwort geben will. Insofern ist es berechtigt, dass eine kritische Besprechung erst ca. 2 Jahre nach Erscheinen des Buches erfolgt.
Sind Menschen als Liturg:innen in einem Gottesdienst durch eine KI ersetzbar? Alexander Deeg, Professor für Praktische Theologie in Leipzig, meint: Nein!
Beim Evangelischen Kirchentag in Nürnberg wurde ein Gottesdienst konsequent mit „künstlicher Intelligenz“ gestaltet und über einen solchen Einsatz von KI und seine Grenzen nachgedacht.
Ein Podcast für alle, die mehr von Liturgie verstehen möchten
Vier Theologinnen und Theologen aus Graz, Elisabeth Fritzl, Saskia Löser, Bruno Almer und Peter Ebenbauer, beantworten im Podcast „Liturgisches Quartett“ Fragen zur Liturgie.