Neue Studie JIMplus 2026 erschienen

30.07.2026 | Digitales Wohlbefinden von Jugendlichen

Die neue Studie JIMplus 2026 des Medienpädagogischen Forschungsverbandes Südwest (mpfs) beleuchtet das digitale Wohlbefinden von Jugendlichen und zeigt, dass Social Media als ständiges Wechselspiel zwischen Inspiration und Belastung erlebt wird.

Für die pädagogische Praxis bedeutet dies, dass Jugendliche nicht nur vor Risiken wie Fake News oder Vergleichsdruck geschützt werden müssen, sondern dass die Plattformen auch als wichtige Wissensquelle und Ort des Verstanden-Werdens anerkannt werden sollten.

Der Auftrag für die Medienpädagogik besteht darin, diese Ambivalenz ernst zu nehmen und Jugendliche dabei zu unterstützen, positive Erlebnisse zu nutzen und belastende Aspekte aktiv zu steuern. Als besonders wichtige Faktoren für ein gesundes digitales Gleichgewicht empfinden Jugendliche den Erhalt sozialer Beziehungen und den Austausch mit vertrauten Personen.

Die Texte der JIMplus 2026-Studie inklusive Präsentationsfolien, Pressemeldung und Infografik gibt es beim mpfs.
Pädagogisches Arbeitsmaterial zu den Themen der Studie bietet klicksafe.de.

Für den Einstieg in diese medienpädagogische Thematik empfiehlt die Fachstelle für Medien und Digitalität des Erzbistum München-Freising die Doku-Serie "Digital Jungle" im Medienportal, speziell die Folge "Digitale Gesundheit".
 
Text: Fachstelle für Medien und Digitalität der Erzdiözese München-Freising