Die Reportage "Der talentierte Mr. F" zeigt die ungewöhnliche Geschichte von zwei Studenten, deren Film gestohlen wurde
Stellen Sie sich vor, Sie schreiben eine Abschlussarbeit. Sie stecken sehr viel Zeit in die Recherche,überlegen sich eine sinnvolle Gliederung, achten auf fachlich korrekte Formulierungenund die Rechtschreibung.Sogar das Layout soll gut aussehen.
Am Ende sindSie wirklich zufrieden und reichen ihre Arbeit ein.
Tatsächlich wird sie gut bewertet und damit sind Sie auch erst einmal zufrieden und haben das Projekt für sich abgeschlossen.
Doch nacheiniger Zeit entdecken SieeinBuch, in dem genauIhre Arbeit mit ein paar kleinen Änderungen veröffentlicht wurde. DasFachbuch wird gepriesen und bekommt Preise - aber als Autor sind nicht Sie angegeben, sondern jemand ganz anderes.Jemand,von dem Sie noch nie gehört haben und der auf der anderen Seite des Planeten lebt.
Klingt unrealistisch?Etwas ähnlichesist jedoch den deutschen Filmemachern Julius und Moritz passiert.Die Reportage „Der talentierteMisterF.“ begleitet sie auf der Suche nach demjenigen, der Ihr Werk als seines verkauft.Sie wollen wissen,wie er an ihren Film gekommen ist,was ihn angetrieben hat.Was bewegt jemanden dazu,das Werk eines anderen zu nutzen und als sein eigenes zu veröffentlichen?Was ist das für ein Mensch?
Tatsächlich kommt es zu einer Begegnung, dochdiese endetanders, als man esvielleichterwarten würde. Es endet nicht mit Streit, Konflikt oder einemGerichtsurteil.Im Gegenteil:Das Ende zeigt, dass man sich auch mit Menschen versöhnen kann, die man eigentlichhassen könnte.
Wer die ganze Geschichte sehen möchte, kann sich den Film in derARDMediathek anschauen.
Ereignet sich auchfür den Einsatz im Religionsunterricht in einer der höheren Klassenoderfürdie Firmvorbereitung.